Das Leiden am Tinnitus – Sind wir bei Tinnitus machtlos?

Ärzte und Patienten im Dialog

Pfeifen, Sausen, Zischen, Dröhnen, Klopfen, Klingeln im Ohr – in Deutschland leiden rund 3 Millionen Menschen an einem chronischen Tinnitus und jährlich kommen ca. 250.000 Patienten mit chronischen Ohrgeräuschen hinzu.

Tinnitus ist eine Funktionsstörung, bei dem der Betroffene Geräusche wahrnimmt, die keine äußere für andere wahrnehmbare Quelle besitzen. Man unterscheidet den akuten vom chronischen Tinnitus, der länger als 3 Monate besteht.

Werden die Geräusche zur alles beherrschenden Wahrnehmung, kann der Tinnitus die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Depressionen und Angststörungen sind häufig die Folge, und die Betroffenen sind in ihrem Alltag oder Berufsleben stark beeinträchtigt. Auf Grund des hohen Leidensdrucks haben die meisten Patienten eine Reihe von Untersuchungen und verschiedensten Therapien hinter sich, ohne dass sich eine Besserung eingestellt hat. Dies verstärkt das Gefühl mit dem Problem alleine gelassen worden zu sein und führt zu einer zunehmenden Chronifizierung des Leidens.

 

Referenten / Themen:

Werner Müller, KISS Hamburg:  Begrüßung

Volker Albert, Präsident der DTL: „Tinnitus, Stress und Emotionen – alles fängt im Kopf an (oder?) – zentrale Verarbeitung mit Auswirkungen auf die Therapie“

Dr. Helmut Schaaf, Oberarzt in der neuen Tinnitus-Klinik, Ohr- und Hörinstitut Hesse(n), Bad Arolsen, mit jahrelanger Erfahrung und erfolgreicher stationärer Therapie von Tinnitus, Hyperakusis und Morbus Menière: „Das Leiden am Tinnitus – was wirklich helfen kann.“

Dr. Petra Beyer–Niesen, Fachärztin in einer HNO–Gemeinschaftspraxis in Hamburg–Bramfeld und Mitbegründerin des Tinnituszentrums Hamburg–Falkenried: „Ambulante Therapie des chronischen Tinnitus in Hamburg“

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